Eisen und Stahl stellen die wichtigsten Werkstoffe des Industriezeitalters dar. In ihrer ästhetischen Wirkung werden sie besonders gegen Ende des 20. Jahrhunderts neu erfahrbar in Form von Rost und Patina in der Alltagskultur.
Sei es an Gebäuden, Gegenständen oder Kunstwerken, in der Welt der
Architektur und der Kunst, Rost wird zum Ausdruck für gewollte, natürliche Materialveränderung, d.h. der Korrosionsprozess wird als ästhetisch
gewünschtes Ereignis aus der Natur heraus betrachtet.
„Nur wenn Du den Baum liebst wie dich selbst, wirst du überleben“
(Friedensreich Hundertwasser)
Die Naturinstallation „IndusTREE“ repräsentiert die Symbiose von Natur (Tree) und Technik (Industrie). Als Art-Objekt der puristischen Modernen soll der IndusTREE Eingangs- und Empfangshallen, aber auch Gärten schmücken und dem Menschen in seinem technisierten Leben ein Stück natürlichen Lebensraum wiedergeben.
Der Baum als vegetative Form beeinflußt seit Beginn der Menschheit das physische und psychische Empfinden der Menschen. Er steht für Stärke, Weisheit und Kraft und gilt als Ursymbol für das Leben. Dieser Bedeutung entsprechend ist ein vielfältiges Brauchtum mit dem Baum verknüpft. Angefangen beim Baum, der bei Geburt eines Kindes gepflanzt werden soll über den Maibaum, den Weihnachtsbaum, den Richtbaum bis hin zum Baum des Lebens. Zahlreiche Mythen erzählen vom Weltenbaum. Dieser stellt die Weltachse dar, um die der Kosmos gruppiert ist. Als Sitz der Götter wird der Baum in vielen Kulturen und Religionen verehrt.
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